Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brandenburg

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: FAQ

 
Frage: Was muss ich beachten, wenn ich mit einem Floß, einem Luftkissenfahrzeug, einer schwimmenden Anlage oder anderen Schwimmkörper fahren will?
Antwort: Flöße, Luftkissenfahrzeuge, schwimmende Anlagen und Schwimmkörper stehen unter Erlaubnisvorbehalt nach § 1.21 Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung. Der Antrag sollte alle im Merkblatt geforderten Angaben enthalten. Im Einzelfall ist die vorherige Besichtigung durch einen Vertreter des WSA Brandenburg erforderlich.
Nach oben

Frage: Darf ich mit einem Wassermotorrad auf einer Wasserskistrecke fahren?
Antwort: Generell darf mit einem Wassermotorrad nur gefahren werden, wenn ein klar erkennbarer Geradeauskurs erkennbar ist, wenn es für Touren- oder Wanderfahrten eingesetzt wird oder zum Erreichen der nächstgelegenen Wassermotorradstrecke. Im Zuständigkeitsbereich des WSA Brandenburg existieren keine Wassermotorradstrecken. Wasserskistrecken dürfen durchfahren werden, wenn die genannten Bedingungen eingehalten werden. Wird das Wassermotorrad als Zugfahrzeug für einen Wasserskiläufer eingesetzt (nur bestimmte Wassermotorräder), dann dürfen Wasserskistrecken befahren werden.
Nach oben

Frage: Muss ich mit einem Kleinfahrzeug an Schleusen, an denen auch Berufsschifffahrt verkehrt mit Wartezeiten rechnen?
Antwort: Ja, denn Kleinfahrzeuge werden nur in Gruppen, als Mitschleuser mit der Berufsschifffahrt und nur im Ausnahmefall einzeln nach Wartezeiten geschleust. Die Wartezeiten richten sich nach dem Verkehrsaufkommen und dem Wasserdargebot. Bei Wasserknappheit muss die Häufigkeit der Schleusungen reduziert werden und die Schleusenkammern müssen besser ausgelastet werden.
Nach oben

Frage: Was muss ich beachten, wenn ich ein Sportboot gewerblich vermieten will?
Antwort: Bevor das Sportboot vermietet werden darf, muss für das Sportboot ein Bootszeugnis beantragt und ausgestellt werden. Voraussetzung für die Ausstellung eines Bootszeugnisses ist, dass das Sportboot fahrtauglich ist und den entsprechenden Restauftrieb sowie ein Kennzeichen besitzt. Weitere Informationen finden Sie hier Mieten von Sportbooten auf den Binnenschifffahrtsstraßen
Nach oben

Frage: Wo finde ich Aussagen über die täglichen Fahrrinnentiefen und Pegelstände sowie Sperrungen und Behinderungen?
Antwort: Informationen darüber finden Sie auf den ARD-Videotexttafeln 192 bis 194 (auch www.ard-text.de) und unter www.elwis.de. Weiterhin werden diese Informationen über den Nautischen Informationsfunk ausgestrahlt. Im Schifffahrtsbüro des WSA Brandenburg erhalten Sie diese Informationen ebenfalls.
Nach oben

Frage: Wann brauche ich ein amtliches Kennzeichen für mein Kleinfahrzeug?
Antwort: Ab einer Motorleistung von mehr als 2,21 kW (3 PS) und bei einem Segelboot ohne Motor ab einer Gesamtlänge von mehr als 5,50 m., siehe auch Verordnung über die Kennzeichnung von auf Binnenschifffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen
Nach oben

Frage: Wo kann ich ein Kennzeichen für mein Boot beantragen?
Antwort: Bei jedem Wasser- und Schifffahrtsamt, egal wo sich der Liegeplatz des Bootes oder der Wohnsitz des Eigentümers befindet, siehe Amtliche Kennzeichen, die von den Wasserstraßen- und Schifffahrtsämtern herausgegeben werden Weiterhin bieten Organisationen wie der ADAC e.V., der DMYV e.V. und der DSV e.V. und einige Ordnungsämter der kreisfreien Städte und Landkreise ebenfalls auf Bundeswasserstraßen amtlich anerkannte Kennzeichen an, siehe Anerkannte Kennzeichen
Nach oben

Frage: Welche Stellung hat der Kennzeichenausweis?
Antwort: Der Kennzeichenausweis ist nicht gleichzusetzen mit dem Kfz-Brief eines Pkw. Mit dem Kennzeichenausweis wird das Eigentum nicht festgestellt. Er dient als Nachweis dafür, dass diesem Boot ein amtliches Kennzeichen vergeben wurde und muss immer mitgeführt sowie bei Kontrollen vorgelegt werden. Für die Zuteilung des amtlichen Kennzeichens muss das Eigentum glaubhaft gemacht werden. Das Eigentum wird in der Regel mit einem Kaufvertrag glaubhaft gemacht.
Nach oben

Frage: Was mache ich mit dem Kennzeichenausweis, wenn ich das Boot verkaufe oder sich eine andere Eintragung ändert?
Antwort: Der Kennzeichenausweis von einem Wasser- und Schifffahrtsamt muss beim Verkauf des Bootes wieder an das WSA zurückgegeben werden. Der Ausweis muss entweder vom Verkäufer unverzüglich zur gebührenfreien Abmeldung vorgelegt werden oder der neue Eigentümer bringt diesen Ausweis unverzüglich zur Ummeldung des Bootes mit. Verantwortlich für die Vorlage des Kennzeichenausweises ist bei Verkäufen immer der alte Eigentümer. Der Kennzeichenausweis muss auch bei jeder anderen Änderung einer Eintragung unverzüglich dem WSA vorgelegt werden.
Nach oben

Frage: Welche Aktivitäten (wie z.B. Korsofahrten, Angeln, Regatten und Wasserfeste) auf den Bundeswasserstraßen sind erlaubnispflichtig?
Antwort: Alle sportlichen oder sonstigen Aktivitäten auf dem Wasser müssen beim Wasser- und Schifffahrtsamt beantragt werden. Dazu gehören zum Beispiel Korsofahrten, Angeln, Regatten, Feuerwerke und Wasserfeste. Gegen eine Bearbeitungsgebühr wird eine schifffahrtspolizeiliche Erlaubnis mit Auflagen und Bedingungen erteilt. Der Antrag sollte, vor allem in der Zeit von Februar bis September, etwa 4 Wochen vor der Veranstaltung schriftlich, per Fax oder per E-Mail gestellt werden, um eine rechtzeitige Bearbeitung gewährleisten zu können.
Nach oben

Frage: Wo erhalte ich als Sportbootbesitzer Kartenmaterial für die Bundes- und Landeswasserstraßen mit Tiefenangaben ?
Antwort: Generell hält der Buchhandel Sportschifffahrtskarten von verschiedenen Verlage bereit. Die Karten unterscheiden sich in der Qualität und im Preis.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg hält folgende Karten des Amtsbereiches vor:
  • Übersichtskarten – ohne Tiefenangaben - in analoger Form gegen Gebühr. Auf Grund der Größe (DIN-A0) sind diese sehr unhandlich.
  • Digitale Karten, in die digitale Tiefenangaben eingearbeitet werden können. Da für längere Wasserstraßenabschnitte hohe Gebühren entstehen, sind auch diese Karten für den Bereich Sportbootschifffahrt nicht zu empfehlen.
Nach oben

Frage: Wie berechnet sich das Nutzungsentgelt bzw. wie hoch ist das Nutzungsentgelt?
Antwort: Die WSV ist berechtigt und verpflichtet für die Nutzung der Flächen, wie z.B. durch Steganlagen oder Bootsliegeplätze, ein Entgelt zu erheben. Die Entgelte werden nach der Verwaltungsvorschrift der WSV (VV-WSV 2604) im Zusammenhang mit dem Entgeltrahmen des WSA Brandenburg ermittelt.
Nach oben

Frage: Wo erfahre ich den aktuellen Wasserstand?
Antwort: Die aktuellen Wasserstände der letzten 7 Tage stehen hier.
Ausgewählte Wasserstände und Messreihen des WSA Brandenburg finden Sie hier.
Nach oben