Inhalt: Geschichte

Einmalig ist die Bedachung des Oländer Leuchtfeuers, sie besteht aus einer Krüppelwalmkonstruktion mit Reeteindeckung. Charakteristisch und unverwechselbar - neben der Weichbedachung - ist die vorgebaute Laterne, in der Gürtellinse und Lichttechnik ihren Platz haben. Die Laterne ist 70 cm breit, 70 cm hoch und 60 cm tief.
Gürtellinse und Lichttechnik [Halogenglühlampe 24 V/250 W] können für Reparatur- und Wartungsarbeiten auf dem Schlitten nach hinten gezogen werden. Bis 1954 wurde eine Seelaterne mit Flüssiggasbrenner verwendet. Die Leuchtfeueranlage wurde mit einem Dämmerungsschalter und astrononischer Uhr betrieben, die Störungsmeldungsübertragung ging - und geht immer noch - in die Wohnung des Leuchtfeuerhilfswärters (Kontrolltafel siehe Bild unten).
1929 übernahm der Oländer Karl Nommensen das Amt des Leuchtfeuerhilfswärters. Er gab das Amt an seinen Sohn weiter und dieser wiederum an seinen Sohn, den jetzigen Hilfswärter Jürgen Nommensen. Das Amt des Feuerhilfswärters beinhaltet unter anderem kleine Pflegearbeiten am Turm, die Reinigung der Optik, das gelegentlich wechseln von ausgebrannten Glühlampen und vieles mehr. Die exponierte Lage des Turmes macht es notwendig, eine helfende Hand - vor allem im Notfall - vor Ort zu haben .

