Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning

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Inhalt: Geschichte

Das kleine Leuchtfeuer auf der Hallig Oland wurde 1929 erbaut und im gleichen Jahr in Betrieb genommen. Der Turm ist auf einer Stahlbetonplatte gegründet, 3,05 m x 3,40 m und 60 cm stark, darauf aufgebracht ist ein Streifenfundament und als Abschluß eine Stahlbetondecke mit einer Stärke von 0,12 m. Das Sockelmauerwerk besteht aus behauenen Felssteinen, der Sockel ist 80 cm hoch und 20 cm dick mit Hintermauerung. Der aufgehende Turm besteht aus Rotsteinmauerwerk, die Wandstärke beträgt 23 cm. Als Zwischendecken wurden Holzbalkenlagen eingezogen und mit Bohlen belegt.

Laternenhaus

Einmalig ist die Bedachung des Oländer Leuchtfeuers, sie besteht aus einer Krüppelwalmkonstruktion mit Reeteindeckung. Charakteristisch und unverwechselbar - neben der Weichbedachung - ist die vorgebaute Laterne, in der Gürtellinse und Lichttechnik ihren Platz haben. Die Laterne ist 70 cm breit, 70 cm hoch und 60 cm tief.

OptikLcihttechnik

Gürtellinse und Lichttechnik [Halogenglühlampe 24 V/250 W] können für Reparatur- und Wartungsarbeiten auf dem Schlitten nach hinten gezogen werden. Bis 1954 wurde eine Seelaterne mit Flüssiggasbrenner verwendet. Die Leuchtfeueranlage wurde mit einem Dämmerungsschalter und astrononischer Uhr betrieben, die Störungsmeldungsübertragung ging - und geht immer noch - in die Wohnung des Leuchtfeuerhilfswärters (Kontrolltafel siehe Bild unten).

KontollenLaternenhaus

1929 übernahm der Oländer Karl Nommensen das Amt des Leuchtfeuerhilfswärters. Er gab das Amt an seinen Sohn weiter und dieser wiederum an seinen Sohn, den jetzigen Hilfswärter Jürgen Nommensen. Das Amt des Feuerhilfswärters beinhaltet unter anderem kleine Pflegearbeiten am Turm, die Reinigung der Optik, das gelegentlich wechseln von ausgebrannten Glühlampen und vieles mehr. Die exponierte Lage des Turmes macht es notwendig, eine helfende Hand - vor allem im Notfall - vor Ort zu haben .

Lampenraum
Halbpanorama des Lampenraumes