Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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Inhalt: Holzmechaniker / -in

Der Beruf des Holzmechanikers, der Holzmechanikerin befasst sich mit den Themen der Holzverarbeitendenindustrie und verwandten Industriezweigen. Das heißt der Umgang mit Holz, Holzwerkstoffen, Glas und Kunststoffen, teilweise auch mit Metallen ist unser täglich Brot.

Arbeiten am Abrichter
Abb.1: Eine Holzleiste wird am Abrichter winklig gehobelt

Arbeitsbereiche

Oftmals steuern und überwachen Holzmechaniker/innen überwiegend Produktionsanlagen zur industriellen Herstellung von Fertigprodukten aus Holzwerkstoffen und anderen Materialien. Dies ist bei uns jedoch nicht der Fall: Im ersten Lehrjahr lernen wir zunächst die Handwerklichen Grundfähigkeiten bei der Verarbeitung von Holz, d.h. z.B. hobeln von Hand oder das herstellen von Holzverbindungen. 

Ab dem zweiten Lehrjahr fertigen wir überwiegend Einzelmöbel z.B. für Büros oder wir übernehmen Innenausbauten an Schiffen. Um nur Beispiele aus unserem Aufgabenbereich zu nennen.

Spezialisierung

Im zweiten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in folgenden Fachrichtungen:


Wir Holzmechaniker/innen beim WSA Kiel Holtenau werden in der Fachrichtung: "Möbel- und Gehäuseindustrie, Industrie des Innenausbaus und des Ladenbaus" ausgebildet.

Berufsausbildung

Holzmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Der Ausbildungsrahmenplan beinhaltet u.a.:

Fachrichtung Möbel- und Innenausbauindustrie:

In der Berufsschule (GTL Rendsburg) werden die Lehrinhalte in sogenannte Lernfelder unterteilt, wodurch ein besseres Zusammenwirken der einzelnen Fächer (Mathe, Zeichnen, Technologie) gewährleistet ist. Lernfelder gibt es z.B. zu den Themen: 

Arbeiten an der Formatkreissäge
Abb.2: Ablängen einer Holzleiste an der Formatkreissäge

Der Unterricht in der Schule findet in Blöcken von 2-4 Wochen statt. Hinzukommen noch überbetriebliche Lehrgänge bei der Kreishandwerkerschaft, um z.B. diverse Maschinenscheine zu erwerben.

Vorraussetzungen für die Ausbildung zum
Holzmechaniker- / in:


Prüfungen:

Nach ca. 1 ½  Jahren findet die Zwischenprüfung statt. Hier werden die Lehrinhalte der ersten drei Halbjahre sowohl theoretisch, als auch praktisch abgefragt (zwei Tage).

Am Ende der Ausbildung (in der Regel nach 3 Jahren, unter bestimmten Vorraussetzungen kann auf  2 ½ Jahre verkürzt werden) findet die Abschlussprüfung statt. An vier Tagen werden  Die Lehrinhalte der gesamten Lehrzeit abgefragt. Zwei Tage werden theoretische Arbeiten durchgeführt, an zwei weiteren Tagen wird das sogenannte Gesellenstück gefertigt. Dieses Werkstück wird jedes Jahr neu Bundesweit vorgegeben und in den Wochen vor der Prüfung vorbereitet.