Inhalt: Schifffahrtszeichen
Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über die Schifffahrtszeichen im Bereich des WSA Stralsund wie z.B. Leit- und Richtfeuer, Leuchttürme und schwimmende Seezeichen. Dazu auch noch Informationen über bereits stillgelegte Leuchtfeuer.
Leuchtturm Dornbusch
Schifffahrtszeichen
Die WSV hat die Aufgabe, für leichte und sichere Fahrt in den Revieren zu sorgen. Daraus erwächst die
Pflicht, unter anderem auf den Bundeswasserstraßen und der Hohen See Schifffahrtszeichen in solchem Umfang
zu betreiben und auszugestalten, dass sie den Anforderungen der Verkehrssicherung entsprechen. Ziel ist die Optimierung des Verkehrsablaufs im Hinblick auf die Leichtigkeit, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit.
Unter Schifffahrtszeichen werden die technischen Mittel zur Erfüllung dieser Aufgabe verstanden. Sie werden
als feste und schwimmende Zeichen ausgebracht.
Sie sollen der Schiffsführung dazu dienen,
- das Fahrwasser mit bestimmten Wassertiefen einzuhalten,
- Berührungen mit Untiefen, Wracks oder sonstigen Hindernissen zu vermeiden,
- Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden,
- seine Position zu bestimmen.
Schifffahrtszeichen im Bereich des WSA
Die Sicherheit wird neben modernen navigatorischen Ortungs-, computergestützten Informations- und Verkehrsleitsystemen durch örtliche, für bestimmte Bereiche gebaute, in Betrieb befindliche Schifffahrtszeichen gewährleistet, die nach wie vor unentbehrliche Hilfsmittel für die Schifffahrt an den Küsten, den Mündungstrichtern sowie Flussregionen sind.
Schifffahrtszeichen gewährleisten Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs auf den Bundeswasserstraßen.
Sie sind nach ihrer Wahrnehmbarkeit eingeteilt in visuelle, akustische und funktechnische Einrichtungen.
Visuelle Zeichen, beleuchtet oder unbeleuchtet, ortsfest oder schwimmend, gehören zu den traditionellen Schifffahrtszeichen.
Funktechnische Einrichtungen gewinnen immer mehr an Bedeutung, während akustische Einrichtungen im Bereich des WSA Stralsund nicht mehr betrieben werden.
Die Betonnung im Küstenbereich vom Mecklenburg-Vorpommern und in den Boddengewässern sowie um Rügen wurde ab 1992 wesentlich umgestaltet. Durch eine größere Anzahl von Leuchttonnen bei gleichzeitiger Verringerung der unbefeuerten Tonnen wurde die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs erhöht.
Gleichzeitig wurden einfachere und klare Verhältnisse geschaffen, so dass an vielen Stellen mehr Manövrierraum für die Schifffahrt zur Verfügung steht.
Leuchtfeuer
Abgesehen von einigen besonderen Formen wird unter einem Feuer im Allgemeinen eine lichttechnische Einrichtung verstanden, die mit der Art ihrer Erscheinung (Kennung, Farbe) eine Information an den Betrachter übermittelt.
Ein oder auch mehrere Feuer können an eine Schaltstelle angeschlossen sein. Sie werden abends und morgens alle zur gleichen Zeit ein- und ausgeschaltet. Unter- und Oberfeuer eines Richtfeuers haben eine gleiche und synchronisierte Kennung.
Können mehrere unabhängige Feuer vom Schiff aus gleichzeitig gesehen werden, werden sie zur Unterscheidung mit deutlich voneinander abweichender Kennung betrieben. Im Gegensatz hierzu können aber auch die Kennungen mehrerer Feuer zur Erzielung spezieller Effekte synchronisiert sein.
Feste Schifffahrtszeichen des WSA
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5 |
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8 |
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20 |
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41 |
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3 |
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0 |
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Ausliegende Tonnen des WSA
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250 |
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- Tiefwassertonnen |
50 |
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- Flachwassertonnen |
180 |
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20 |
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950 |
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25% der ausliegenden Positionen |
Bauarten schwimmender Schifffahrtszeichen
Für die Schifffahrt - sowohl die Berufsschifffahrt als auch die Sportschifffahrt - sind folgende Hinweise von Bedeutung:
- rot und weiß senkrecht gestreifte Tonnen bezeichnen eine Ansteuerung/Fahrwassermitte
- grüne und rote Tonnen bezeichnen die Fahrwasserseite
- Tonnen an abzweigenden oder einmündenden Fahrwassern sind mit einem roten bzw. grünen Band versehen
- Tonnen mit kardinalen Zeichen in der Kombination gelb und schwarz mit jeweiligem Toppzeichen bezeichnen bestimmte Punkte im Quadrantensystem
- schwarze Tonnen mit rotem Band bezeichnen einzelne Gefahren
- gelbe Tonnen für Sonderbezeichnungen
Tiefwassertonnen
Die für die Bezeichnung der Position auf Hoher See, dem Verkehrstrennungsgebiet Rostock und der Ansteuerung Rostock erforderlichen Leuchttonnen wurden bis 2006 vorrangig mit dem bewährtem Propangas betrieben. Bis 2010 werden alle Tonnen auf LED-Laternen mit Solarversorgung umgestellt sein.
Flachwassertonnen
Die im küstennahen Bereich zum Einsatzkommenden Flachwassertonnen werden teilweise schon lange mit unweltfreundlicher Energie betrieben.
- An eisgefährdeten Positionen kommen Eisspierentonnen aus Kunststoff zum Einsatz
- Leuchtbojen besitzen eisresistente LED-Laternen und umweltfreundliche Primärbatterien



