Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: MZS Scharhörn

Schadstoffunfall-Bekämpfungsschiff Scharhörn (32 kB)

Mehrzweckschiff Scharhörn

Baujahr 1974 Rheinwerft Walsum
letzter Umbau 2004
Länge 56,12 m
Breite 14,00 m
Tiefgang (max.) 4,60 m
Geschwindigkeit 12 kn
Antriebsleistung 2 x 1320 kW auf 2 Verstellpropeller
Bugstrahlanlage 500 kW
Dieselgeneratoren 2 x 410 kW 1 x 10 kW
Notfall-Schleppwinde 40 t Pfahlzug
Klassifikation GL + 100 A5 E + MC Aut
Unterscheidungssignal DGOQ
Decklast 5 t /
Vermessung 1305 BRZ
Unterscheidungssignal DGOQ
Besatzung 14 Personen
Heimathafen Kiel

Geschichtliches zur "Scharhörn"

Das Mehrzweckschiff Scharhörn wurde 1974 auf der Rheinwerft in Walsum gebaut. Nach einem Einsatz als Versorgungsschiff für Ölplattformen unter dem Namen MS Ostertor wurde es 1980 an das Bundesministerium für Verkehr verkauft und dem WSA Cuxhaven übergeben.

Von nun an fuhr das Schiff als "Scharhörn" innerhalb der Deutschen Bucht und wurde in den kommenden Jahren immer wieder erweitert, um die umfangreichen Anforderungen, die an ein Schadstoffunfallbekämpfungsschiff (SUBS) gestellt werden, zu erfüllen.

Mit der Indienststellung des Schadstoffunfallbekämpfungsschiffes Neuwerk im Jahr 1998 wurde die Scharhörn dem WSA Lübeck unterstellt und überwacht seitdem das Revier der westlichen Ostsee von Flensburg bis zum Leuchtturm Buk.

scharhoern_vkz scharhoern_luftansicht