Inhalt: Hubbrücken
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Die Hubbrücken sind eine Betriebstelle des Außenbezirkes Lübeck des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck.
Die Hubbrücken am Burgtor sind als technische Denkmale in das Denkmalbuch der Hansestadt Lübeck eingetragen worden. Ihre Türme lassen besonders gut die architektonische Auffassung der wilhelminischen Zeit erkennen. Sie sind in neugotischem Stil errichtet und nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern Maschinenhäuser für die Brückenanlagen.
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Sowohl die Straßenhubbrücke als auch die Eisenbahnbrücke werden hydraulisch bewegt. Jeweils eine Brücke (Brückenüberbau) und ein Gegengewicht im Betriebsturm sind durch ein mit Glyzerin-Wasser-Gemisch gefülltes Hydrauliksystem miteinander verbunden.
Die Brücke wird durch Ballasteisen in leichtem Übergewicht gehalten. Soll sie gehoben werden, wird das Gegengewicht im Betriebsturm über Zahnstangen durch einen Elektromotor nach unten gedrückt. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Brücke wird durch Gleichlaufwellen und Zahnstangen an den gegenüberliegenden Auflagern gegen Verkanten gesichert und vom Brückenwärter manuell gesteuert.
Ihre technischen Details sind von Ludwig Hotopp in seinem Werk über bewegliche Brücken von 1926 beschrieben.
