Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremen

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Inhalt: Schiffsschleusenanlage Oldenburg

Blick in die Schleusenkammer
Blick in die Schleusenkammer
Blick in die Schleusenkammer
Blick in die Schleusenkammer


Die Schiffsschleusenanlage Oldenburg stellt die Verbindung der Hunte in den Küstenkanal und in das westdeutsche Kanalnetz her. Sie wird in der heutigen Zeit von ca. 3.500 Binnenschiffen pro Jahr genutzt, die dabei ca. 2,0 Mio. Gütertonnen befördern. Die Freizeitschifffahrt nutzt den Kanal und die Schleuse in großer Anzahl. Die Schiffe überwinden in der Schleuse einen Höhenunterschied von ca. 5,40 m bei Tideniedrigwasser.

Der frühere Hunte-Ems-Kanal überwandt die Strecke von Oldenburg bis zur Ems mit neun Schleusen (Holzbauweise, Länge 30 m, Breite 5 m). 1922 wurde mit dem Ausbau zum Küstenkanal für das 600 t-Schiff begonnen. Diese Kanalstrecke kam mit den zwei Schleusen bei Dörpen und Oldenburg aus. Die Schleuse in Oldenburg wurde für einen 1.000 t-Lastkahn und dem zugehörigen Schlepper geplant. Sie sollte eine Länge von 105 m und eine Breite von 12 m erhalten.

Die Schleuse wurde von 1922 -1928 erbaut. Sohle, aufgehende Wände und Häupter bestehen aus Stampfbeton. Wände und Sohle sind mit Klinker verblendet. Toranschläge, Abdeckungen und Kanten sind aus Obernkirchener Sandstein hergestellt. Schleusentore und Verschlüsse der Umlaufkanäle wurden damals als eiserne Nietkonstruktion erstellt. Für den Bau wurden 19.000 m³ Weserkies, 3.500 t Zement und 850.000 Klinkersteine verbraucht.

Die Schleuse wird von der Schiffsschleusenanlage Bremen aus im 2-Schichtdienst ferngesteuert. Vor Ort ist nur noch ein Mitarbeiter für die Abführung der Hebegebühren untergebracht. Die Schleusenzeit ist an den Werktagen von 05:00 - 22:00 Uhr und am Sonntag von 08:00 - 12:00 Uhr.

Die Betriebszeiten entnehmen Sie bitte hier.