Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen

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Inhalt: Radaranlagen

Radarstation Rönnebeck

In den Jahren 1986 - 1987 wurden an der Seeschifffahrtsstraße Weser von der Huntemündung bis Bremen sechs neue Landradaranlagen gebaut. Die Standorte sind Seehausen, Ochtumer Sand, Schönebecker Sand, Ritzenbüttler Sand, Rönnebeck und Elsflether Sand.

Bei der Radarstation Lankenauer Höft wird das vorhandene Betriebsgebäude des Hansestadt Bremischen Hafenamtes genutzt.

Radarstation Rönnebeck

Diese Landradarkette "Huntemündung bis Bremen" mit dem Revierfunk ergänzt die klassischen Seezeichen (Tonnen und Leuchtfeuer) und setzt die Überwachung des Schiffsverkehrs auf der Unterweser im Anschluss an das WSA Bremerhaven (Radarstation Harriersand) bis nach Bremen fort. Sie liefert Informationen zur Navigationsunterstützung und gewährleistet notfalls durch Verkehrsregelung die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auch bei Nebel, Sturm oder Eisgang.

Aus wirtschaftlichen Gründen wurden die Radarstationen in Einheitsbauweise errichtet. Die Radartürme bestehen aus konisch geformten Rohrschüssen, wobei bei allen Türmen nur die unteren Rohrschüsse unterschiedlich lang sind. Die Schüsse sind miteinander verschweißt und durch einen bleibenden Montage-Laschenstoß untereinander verschraubt. Die Türme haben eine Höhe von ca. 30,00 m bis ca. 45,00 m.

Über Ankerbolzen (vergossen mit dem Betonsockel) sind die Türme mit dem Betonfundament verbunden. Das Fundament besteht aus einer sechseckigen Platte (Abstand der Seiten 8,60-6,00 m, Plattendicke 0,60 m) und einem ebenfalls sechseckigen Betonsockel (Abstand der Seiten 3,00 m, Sockelhöhe 1,60-5,20 m).

Jede Radarstation benötigt für die Unterbringung der Radar- und Stromversorgungsanlagen eine Netzstation aus Beton (Waschbeton). Jede Netzstation besteht aus zwei vorgefertigten Raumzellen. Sie befinden sich ebenerdig bzw. hochwassergeschützt am Fuß des Turmes.

Am Turmkopf befindet sich die Radarantenne sowie für Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten eine Außenbühne. Der Aufstieg zum Turmkopf erfolgt über eine innenliegende Steigeleiter mit Ruhepodesten.