Inhalt: Wasserstandsmessungen
Den Schwerpunkt der gewässerkundlichen Aufgaben bildet die Erfassung und Auswertung von Wasserständen. Die Messungen erfolgen im Regelfall über Pegel. Je nach dem Zweck der Messungen wird zwischen verschiedenen Pegeln unterschieden:
Gewässerkundliche Pegel für Messungen an Gewässern
(Tidepegel, Binnenpegel)
Betriebspegel für die Erfassung von Wasserständen zur
Steuerung von Anlagen, z.B. Schleusen.
Im Bereich des WSA Bremen ergibt sich folgende Aufteilung der Pegel:
| Pegelart | Flussgebiet | Anzahl der Messstationen |
| Tidepegel | Mittelweser | 1 |
| Unterweser | 6 | |
| Hunte | 6 | |
| Lesum | 1 | |
| Hamme | 1 | |
| Wümme | 2 | |
| Binnenpegel | Mittelweser | 2 |
| Küstenkanal | 1 | |
| Betriebspegel | Weserwehr | 36 |
| Schleuse Hemelingen | 24 | |
| Pegel Gesamt | 80 | |

Gewässerkundlicher Pegel Farge an der Unterweser
An fast allen Messstationen wird der Wasserstand digital auf einem Speicher vor Ort festgehalten und kontinuierlich oder zu bestimmten Zeiten von der Datenverarbeitungszentrale im WSA Bremen abgerufen. Die Werte der gewässerkundlichen Pegel können auch über Funk direkt abgerufen werden. Dies erleichtert insbesondere die Arbeiten an tidebeeinflussten Gewässern. Alle Daten werden in den gewässerkundlichen Rechner übernommen und entsprechend ausgewertet.