Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde

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Inhalt: Einbau der Entwässerungssammelleitung

Einbau der Entwässerungssammelleitung

Die Aufnahme vom 03.05.05 belegt den zügigen Baufortschritt zur Herstellung der neuen Eisenbahnunterführung im Baulos G1. Es geht mit großen Schritten voran. Das Bauwerk ist in 30 Sektionen unterteilt. Alle Sektionen bestehten aus der Sohle und zwei Seitenwänden. Die Tunnelsektionen erhalten zusätzlich eine Decke. Im Süden beginnt das Bauwerk mit zwei Wannensektionen, daran schließen sich zwei Trogsektionen an. Die Trogsektionen sind zwar wie die Wannen ohne Decke, werden aber an den Tunnelsektionen direkt, ohne Raumfugen, angeschlossen. Das Unterführungsbauwerk unter dem Kanal besteht dann aus 11 Tunnelsektionen. Im Norden schließen sich wieder zwei Trogsektionen an. Mit 13 Wannensektionen wird das Bauwerk daran anschließend wieder aus dem Grundwasser heraus geführt. Die Nummerierung der Sektionen erfolgt von Süden beginnend mit 1 und im Norden endend mit 30. Der Tunnel (Sektion 5 bis 15) mit den Trogbereichen (Sektion 3 bis 4 und 16 bis 17) wird fugenlos hergestellt. Insgesamt sind 75 Betonierabschnitte vorgesehen, wobei die Sektion 1 nochmals, in der Herstellung bedingt durch die Baugrubensicherung, in insgesamt 4 Betonierabschnitte geteilt wird und die Portale jeweils separat betoniert werden. Das Bild vom 03.05.05 zeigt im Vordergrund den Einbau der Entwässerungssammelleitung (DN 600), welche an die zukünftige Vorflutleitung angeschlossen wird. Im Bauwerk selber sind, ähnlich wie im Straßenbau, gusseiserne Einläufe vorgesehen. Die Entwässerung sorgt dafür, dass sich in dem Unterführungsbauwerk kein Stauwasser ansammeln kann.

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