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Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde

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Inhalt: Einbau von Mastgründungen für die spätere neue Oberleitungsanlage

Einbau von Mastgründungen für die spätere neue Oberleitungsanlage

Das Bild vom 01.02.05 zeigt den Einbau von Mastgründungen für die spätere neue Oberleitungsanlage. Durch die massive Sicherung der Gründung der alten Kanalbrücke mittels HDI-Säulen, wäre eine Gründung des Versorgungsmastes für die Oberleitungsanlage der Bahn, nach dem späteren Rückbau der alten Kanalbrücke, nur noch mittels sehr großer Kernbohrungen durch die herzustellenden HDI-Körper möglich. Durch geschickte Koordinierung der verschiedenen Gewerke, wurde dagegen eine preiswerte Lösung mittels Stahlrohrgründung für den Versorgungsmast gefunden, welche gegen den sehr starken Schneidstrahl der HDI-Düsen resistent ist und den ordnungsgemäßen und sicheren Einbau der Maste ermöglicht.

[HDI = Hochdruckinjektion - ein Verfahren bei welchem ein Rohr mit Bohrkopf (Durchmesser ca. 10cm) in den Boden durch Drehbewegung gepresst wird. Dabei wird durch das Rohr eine Zementsuspension geleitet und an Öffnungen unmittelbar am Bohrkopf herausgedrückt, so dass das Rohr besser in den Boden gleitet. Beim Ziehen des Rohres und gleichzeitigem Drehen wird nun die Suspension mit einem Druck von mehreren 100 bar in den Boden gepresst. Die Öffnungen am Rohr sind so geformt, dass ein regelrechter Schneidstrahl entsteht, der in unserem Fall sich ca. 75cm tief in den Boden schneidet, so dass eine im Durchmesser ca. 1,5m starke mit Zementsuspension aufgeweichte Säule entsteht, welche dann zu einem homogenen "Pfeiler" erhärtet. Kurz gesagt, man nutzt den anstehenden Boden und durchmischt diesen mittels sehr hohem Druck mit Wasser und Zement, ohne den Boden auszubauen. Die HDI-Injektion dient hier sowohl zur Unterfangung der alten Brückenwiderlager und -pfeiler, als auch zur Sicherung der Gründung gegen hydraulischen Grundbruch]

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