Inhalt: Neubau der leuchtfeuertechnischen Einrichtung der Quermarke Knock (WSA Emden)
Text: F. Hermann / Fotos: C. Urmetzer, F. HermannIm Zuge der Erneuerung der Leuchtfeuer beim WSA Emden wurde auch die optische Einrichtung des Leuchtfeuers Knock (Verkehrszentrale Ems) ausgetauscht.
Um den Betrieb einfacher und kostengünstiger zu machen, wurde die alte Seezeichenglühlampe mit Zweifach- Lampenwechsler durch eine moderne Halogenglühlampe und Sechsfach-Wechsler ersetzt.
Durch die geringen Abmessungen der Lampenwendel von Halogenglühlampen erfolgt eine viel engere Bündelung der Lichtstrahlen - es entstehen sehr kleine vertikale Streuwinkel und hohe Lichtstärken.
Um diesen Effekt optimal zu nutzen, war es erforderlich die bisher verwendete gegossene (geschleuderte) Gürtellinse durch eine neue geschliffene Optik zu ersetzen, da die Strahlenbündelung von geschliffenen Optiken wesentlich exakter ist.
Die FVT stellte daher eine vorhandene Reserveoptik für den Umbau des Leuchtfeuers Knock zur Verfügung. Mit dieser Optik konnte die benötigte elektrische Lampenleistung von bislang 250 W auf 50 W bei gleicher Tragweite reduziert werden.
Wegen der Bauhöhe der Optik und der geringen Raumhöhe im Laternenhaus wurde es erforderlich, einen Sektor aus der Optik herauszuschneiden, damit der Lampenwechsler zugängig ist. Der Umbau der Optik erfolgte in der Versuchswerkstatt der FVT.

Bild 1: Feuerträger des Leuchtfeuers Knock.

Bild 2: Alte gegossene Gürteloptik.

Bild 3: Ensemble der zerschnittenen Prismen.

Bild 4: Zerschnittener DO-Ring.

Bild 5: Zerschnittener D1-Ring.

Bild 6: Gereinigte und zusammengesetzte Fassung der Reserveoptik.

Bild 7: Vollständig zusammengesetzte Optik mit Sechsfach- Lampenwechseleinrichtung.

Bild 8: Eingebaute neue Optik (Brennweite 187,5 mm, Höhe 395 mm, Halogenglühlampe 12 V / 50 W, Sockel P30s).

Bild 9: Blick durch die Farbscheiben auf die Ems und die niederländische Küste.
Bildnachweis: FVT