Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Fachstelle Maschinenwesen Mitte

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Inhalt: Nachrichtentechnik

Das Kom-Netz (Kommunikations-Netz, früher Wasserstraßen-Fernmeldenetz [WF-Netz]) der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung dient dem Betrieb ihrer Anlagen, der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf den Wasserstraßen sowie dem Hochwasser- und Eismeldedienst. Diese Infrastruktureinrichtung geht innerhalb der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte schon auf eine 90jährige Betriebszeit zurück und wurde in dieser Zeit den bestehenden Anforderungen mehrfach angepasst. Das Kom-Netz wurde am Anfang hauptsächlich zum Telefonieren genutzt.

Die heutigen Dienste, die das Kom-Netz nutzen, sind demgegenüber breiter gefächert:

 

 

Die Datenübertragung wird zum größten Teil über Lichtwellenleiter (LWL) geführt. Die Bilder zeigen die Herstellung von Spleißverbindungen an LWL-Fasern sowie die Prüfung der resultierenden Leitungsdämpfung.

     

 

Vereinzelt sind noch Kupferkabel oder Richtfunkübertragungsstrecken im Einsatz. Sie werden in naher Zukunft abgelöst.

Darüber hinaus bearbeitet die Sachgruppe Nachrichtentechnik der FMM Projekte im Bereich des Neubaus und der Ersatzinvestition von Anlagen der Bundeswasserstrasse. Beispielhaft zu nennen sind hier Laut- und Wechselsprechanlagen, Kameratechnik, Funktechnik, Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Pegelanlagen, BOS-Funkanlagen (BOS: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, hier Feuerwehr).

Das zukünftige Betätigungsfeld der Sachgruppe Nachrichtentechnik wird schwerpunktmäßig von der Einführung der IP-Kommunikation (IP: Internet-Protokoll) auf der Ebene der Kommunikationsanlagen, dem weiteren Ausbau des LWL-Kabelnetzes zur Schleusenfernsteuerung und der Umstellung von der analogen zur digitalen Funktechnik bestimmt.