Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


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Inhalt: Bau der Flutmulde Rees


Rheinbogen bei Rees - Foto: © aeropics.de

Vor Rees macht der Rhein einen Bogen und die Strömung des Flusses drückt auf die Stadtmauer.
Diese Strecke unterliegt seit Jahrzehnten einer fortschreitenden Sohlsenkung. Durch die sehr starke Einengung bei Abflüssen von Mittel- bis Hochwasser wird Material des Flussbettes mit der Strömung mitgerissen. Die Flutmulde wirkt wie ein riesiger Bypass und bietet dem Rhein eine zusätzliche Abflussmöglichkeit. Dadurch wird der Druck von der Reeser Stadtmauer genommen.

Von Obermörmter bis Reeserschanz wird die 3 Kilometer lange und bis zu 180 Meter breite Mulde gegraben. Eine Vielzahl von Ausgleichsmaßnahmen sind geplant. So entsteht z.B. bei Hochwasser eine kleine Insel als Fluchtpunkt für Tiere. Auch ein Feuchtbiotop für Vögel und Amphibien wie Frösche und Lurche wird angelegt.

Der Fährbetrieb kann auch während der ganzen Bauzeit weiter laufen. Dank einer neuen Fährrampe mit Fährschneise bleibt die Sichtverbindung für den Fährmann erhalten.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Flutmulde Rees.