Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


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Inhalt: Aktuelles


Mai 2013


Ramsauer: WSV-Reform – erster Schritt geschafft!

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat zum 1. Mai 2013 die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) in Bonn eingerichtet. Damit wurde der erste Schritt des Umbaus der Verwaltung der Bundeswasserstraßen (WSV) vollzogen. Ziel ist eine deutliche Stärkung der Wasserstraßen mit hoher Verkehrsbedeutung.
Ramsauer: „Mit der Errichtung der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt zum 1. Mai 2013 in Bonn haben wir einen wichtigen Meilenstein gesetzt. Der Umbau der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ist überfällig und wird schon seit zwanzig Jahren diskutiert. Der Weg hin zu einer wirtschaftlichen, leistungsfähigen und zukunftsfähigen Verwaltung für unsere Bundeswasserstraßen ist jetzt endlich eingeschlagen. Wir werden die Reform nun Schritt für Schritt und zwar gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umsetzen: Es wird weder betriebsbedingte Kündigungen noch Versetzungen gegen den Willen der Beschäftigten geben.“

Die Reform der WSV ist erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der Verwaltung für die Bundeswasserstraßen zu erhalten sowie Kompetenz und Arbeitsplätze dauerhaft in der WSV zu sichern. Präsident der neuen Bundesmittelbehörde wird Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, bis dahin Präsident der WSD Nord in Kiel.

In der Aufbauphase gliedert sich die GDWS in fünf Abteilungen. Die Bereiche Schifffahrt, Umweltbelange, Gewässerbewirtschaftung und Wassertourismus werden deutlich gegenüber der bestehenden Aufbauorganisation gestärkt. Witte: „Ich freue mich sehr, dass mir das Vertrauen ausgesprochen wurde, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes als Leiter der Generaldirektion in eine zukunftsfähige Struktur zu führen.“

Die bisherigen Wasser- und Schifffahrtsdirektionen sind ab jetzt Außenstellen der GDWS und bleiben zunächst die regionalen Ansprechpartner für die Kunden der WSV.

Presseinformation des BMVBS


April 2013


Neue Verkehrszentrale Travemünde eröffnet
-Zum Schutz von Menschen und Umwelt-

Verkehrszentrale Travemünde Verkehrszentrale Travemünde

Am 15. April wurde mit einer offiziellen Eröffnung der Neubau der Verkehrszentrale Travemünde gefeiert. Mit modernen Kommunikationsmitteln, AIS (Automatisches Schiffsidentifizierungssystem) und einer lückenlosen Radarüberwachung sorgen erfahrene Nautiker rund um die Uhr für einen sicheren und reibungslosen Schiffsverkehr in der westlichen Ostsee.

Die deutsche Nord- und Ostsee gehören zu den meist befahrenen Seegebieten der Welt. "Effiziente Verkehrsüberwachung benötigt modernste, miteinander vernetzte Technik, die wir bis 2017 in unseren neun Verkehrszentralen an der gesamten deutschen Küste installieren. Dafür investieren wir 120 Millionen Euro", so Enak Ferlemann, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Im Rahmen des Baus der festen Fehmarnbelt-Querung werden länderübergreifend deutsche und dänische Nautiker gemeinsam in der Verkehrszentrale Travemünde den Schiffsverkehr überwachen.


März 2013


Gemeinsam einen Fluss gestalten
Flusskonferenz Elbe findet in Magdeburg statt

Sts'in Katherina Reiche (BMU) und Sts Enak Ferlemann (BMVBS)

Unter dem Motto „Gemeinsam einen Fluss gestalten“ hat am 5. März 2013 die Flusskonferenz Elbe in Magdeburg stattgefunden Der Bund und die an der Elbe liegenden Bundesländer haben heute in Magdeburg Eckpunkte für ein zukünftiges Gesamtkonzept Elbe vorgestellt. Mit dem Gesamtkonzept sollen die unterschiedlichen Ansprüche an die Elbe gleichberechtigt miteinander abgewogen, die schifffahrtliche Nutzung gewährleistet und die Grundlagen des Naturhaushalts weiterentwickelt werden.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann und die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltminister, Katherina Reiche hatten die Konferenz heute gemeinsam eröffnet. An der Konferenz nahmen ca. 200 Vertreter des Bundes, der Länder, der Wirtschaft, der Umweltorganisationen, sowie von Bürgerinitiativen und der Kirchen teil. Der Parlamentarische Staatssekretär Ferlemann betonte: „Die Elbe ist eine sensible Flusslandschaft und gleichzeitig eine Wasserstraße, die die Nordsee mit Tschechien verbindet. Die unterschiedlichen Interessen müssen in Einklang gebracht werden. Die Eckpunkte sind ein gelungener Auftakt, um das Potenzial für Wirtschaft und Umwelt zukünftig ausgewogen nutzen zu können.“


weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.flusskonferenz-elbe.wsv.de

Februar 2013


Pressekonferenz
Abschlussbericht Havarie Waldhof

Zwei Jahre nach der Havarie des Tankmotorschiffs (TMS) „Waldhof“ – am 13. Januar 2011 auf dem Rhein unweit der Loreley bei St. Goarshausen – liegt nun der Untersuchungsbericht zu diesem folgenschweren Unglück vor.

In einer Pressekonferenz am Donnerstag, 14. Februar 2013 um 11.00 Uhr wurde in der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)in Karlsruhe die wichtigsten Untersuchungsergebnisse vorgestellt.

Live-Streaming: Link zur Aufzeichnung der Pressekonferenz


Januar 2013


Neuer Film: Wir schützen unsere Küsten - die Verkehrszentralen

Verkehrszentralen

In den neun Verkehrszentralen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sorgen unsere Nautiker - alle erfahrene Kapitäne - für die Sicherheit an der gesamten deutschen Küste. Rund um die Uhr haben sie die Schifffahrt im Blick und wägen ab zwischen Sicherheit und Leichtigkeit, zwischen einem sicheren und fließenden, wirtschaftlichen Verkehr. Ihre Entscheidungen sind bindend für alle Schiffsführer zwischen Nord- und Ostsee. Die Schifffahrt wird über jede Veränderung auf dem Wasser informiert. Geschwindigkeit, Ladung, Reiseziel - beim Nautiker vom Dienst und seinen Assistenten in den Verkehrszentralen laufen alle Informationen zusammen. Unsere Radar- und AIS-Stationen liefern alle nötigen Daten. An allen Verkehrsknotenpunkten an der deutschen Küste sorgen unsere Verkehrszentralen für die Sicherheit des Schiffsverkehrs und für den Schutz von Menschen und Umwelt.

weiter zum Film



Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes auf der "Internationalen Bootsausstellung in Düsseldorf"

44. Internationale Bootsausstellung boot´2013 vom 19.01. bis 27.01.2013

Vom 19.01. bis 27.01.2013 findet die 44. Internationale Bootsausstellung boot´2013 in Düsseldorf statt. Auf dem Messestand des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Düsseldorf richten sich die Schifffahrtsexperten der WSV speziell an die Wassersportler. Mitarbeiter aus dem Binnen – und Küstenbereich der WSV nutzen vor Ort den direkten Kontakt mit dem Messebesucher, um Fragen zu beantworten zu: Verkehrsregeln auf dem Wasser, Führerscheine und Nachweise, Törnberatung und vieles mehr
Die Teilnahme der WSV an der Internationalen Bootsausstellung hat eine lange Tradition. Sie ist seit über 40 Jahren als Aussteller im Namen des BMVBS dort vertreten.
Besuchen Sie uns auf dem Messestand des BMVBS auf der boot `2013 in Düsseldorf in Halle 14 Standnummer 14A 54.
Wir beraten Sie – individuell und kompetent.






Dezember 2012


Viel bewegt und viel erreicht!

Ufersicherungsmaßnahme Altenbrucher Bogen an der Elbe erfolgreich abgeschlossen

Eine der größten Wasserbaustellen Europas wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann, dankte in Cuxhaven-Altenbruch den Planern und Bauunternehmen für ihre herausragende Arbeit. "Ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam mit dem Land Niedersachsen und der Bevölkerung der Region dieses Projekt geplant und vollendet haben. Denn sichere Ufer bedeuten Sicherheit für die gesamte Region, für die Deiche, für die Landschaft, für Mensch und Tier. Jeder Cent, der rund 64 Millionen Euro, der hier aufgewendet wurden, ist bestens angelegt". Rund eine Millionen Tonnen Steine wurden insgesamt verbaut und 1,3 Millionen Kubikmeter Sand in die Unterwasserablagerungsfläche eingespült. Die neuen 24 Buhnen und die rund 2,4 km lange Unterwasserablagerungsfläche reduzieren die ufernahe Strömung und lenken sie weg vom Ufer. "Mit dieser effektiven Kombination aus Buhnen und Unterwasserablagerungsfläche kommen wir den in der Region vorgetragenen Interessen nach optimalem Küstenschutz nach", so Dr. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel. Bereits vor dem planmäßigen Abschluss der Bauarbeiten sind bereits erste Erfolge der Maßnahme sichtbar. "Zwischen den einzelnen Buhnen bilden sich schon jetzt Flachwasserbereiche mit Sandablagerungen, die langfristig das Ufer schützen", sagt Bernhard Meyer, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven. Vor zweieinhalb Jahren wurde das Projekt mit dem Einvernehmen des Landes Niedersachsens als vorgezogene Teilmaßnahme der geplanten Fahrrinnenanpassung der Elbe genehmigt.


November 2012


WSV beteiligt sich an der Messe "Boot und Fun" in Berlin

Neue Broschüre "Wassersport auf Bundeswasserstraßen zwischen Elbe und Oder" steht zur Verfügung

Neuer Tonnenleger NORDERGRÜNDE

Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost präsentiert sich auf der Messe "Boot und Fun" in Berlin. Besuchen Sie uns in Halle 5.2.
Einen Rabatt in Höhe von 2 € erhalten Sie, wenn Sie folgenden Vorteils-Coupon ausdrucken, ausfüllen und beim Ticketkauf an der Kasse vorlegen: Vorteils-Coupon
Mit Messebeginn steht auch die neue Broschüre "Wassersport auf Bundeswasserstraßen zwischen Elbe und Oder" zur Verfügung. Mit dieser Broschüre möchten wir Sie in Ihrer Freizeit unterstützen. Wir informieren Sie hier über die neuesten Verkehrsvorschriften, spezielle Regeln für die Sportschifffahrt, Höchstgeschwindigkeiten, Schleusenbetriebszeiten, Sicherheitshinweise u.v.m.
Die Nähe zur Natur und die breite Palette abwechslungsreicher Erlebnis- und Erfahrungsmöglichkeiten, aber auch der Trend zum Kennenlernen der näheren Umgebung und zum Urlaub in Deutschland haben dem Wassertourismus in den letzten Jahren hohe Zuwachsraten beschert. Unsere einmaligen Reviere, wie die Mecklenburger Seenplatte, die naturnahen Flüsse, wie Elbe und Oder und die Wasserstraßen zwischen Havel und Spree sind in Ihrer Schönheit einzigartig. In vielen Bereichen kann man die Vielfalt der Natur auch mit Hausbooten erkunden, sogar ohne einen Führerschein zu besitzen.



Kraftpaket für die Weser - Neuer Tonnenleger NORDERGRÜNDE sorgt für sichere Wasserstraßen


Neuer Tonnenleger NORDERGRÜNDE

Im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann hat der neue Tonnenleger NORDERGRÜNDE Anfang November seine Arbeit beim Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven aufgenommen. Die NORDERGRÜNDE wird nicht nur die rund 500 Seezeichen, wie Fahrwassertonnen, Leuchttürme und Richtfeuer auf Außen- und Unterweser bearbeiten, sondern kann im Notfall auch Schiffsbrände oder Brände auf See bekämpfen. Hierzu ist das Spezialschiff mit Löschmonitoren, zusätzlichen Pumpen und einem Schaummitteltank ausgestattet. Zum Schutz der Besatzung gegen Brandgase kann der Brücken- und Unterkunftsbereich gegen die Außenluft abgeschottet werden. Enak Ferlemann betonte: "Bei einem jährlichen Verkehrsaufkommen von rund 50.000 Schiffsbewegungen im Bereich der Unter- und Außenweser brauchen die Schiffe sichere und leistungsstarke Wasserwege. Mit dem modernen und vielseitig einsetzbaren Tonnenleger NORDERGRÜNDE tragen wir wesentlich dazu bei, dass der weltweite Warenaustausch auf einer stabilen Grundlage stattfinden kann."



Unter einem Dach für noch mehr Sicherheit auf See


von links: Bernhard Meyer (Verwaltungsleiter des MSZ), Carsten Zöllner (Leiter des Staatlichen Baumanagements Elbe-Weser), Dr. Ulrich Getsch (Oberbürgermeister der Stadt Cuxhaven), David McAllister (Ministerpräsident des Landes Niedersachsen), Enak Ferlemann (Parl. Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister), Dr. Hans-Heinrich Witte (Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord)

Der Bund und die Küstenländer haben gestern beim ersten Spatenstich für den Neubau des Maritimen Sicherheitszentrums in Cuxhaven ein Zeichen für die Stärkung des Maritimen Sicherheit gesetzt. "Bei einen so komplexen und wichtigen Thema wie der Sicherheit vor der deutschen Küste, müssen Bund und Länder an einem Strang ziehen", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann. Mit dem neuen Gebäude werden die Rahmenbedingungen für die beteiligten Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder jetzt weiter optimiert, sowohl baulich als auch technisch. "Mit der neuen Infrastruktur sind wir noch besser für Notfälle in Nord- und Ostsee vorbereitet", so Ferlemann weiter. Bis Mitte 2014 soll der Neubau fertig sein. Im März 2015 können die Partner des Netzwerkes ihre Arbeit unter einem neuen gemeinsamen Dach fortsetzen. Die Gesamtkosten für den Neubau betragen 21,3 Mio. Euro. Rund ein Drittel davon werden für eine moderne Funk-, Kommunikations- und Verkehrstechnik verwendet.



Neue Schleuse Bolzum am Mittellandkanal für den Verkehr freigegeben


Eröffnung Schleuse Bolzum

Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, und die Präsidentin der Wasser- und Schifffahsdirektion Mitte, Ingelore Hering, haben am 2. November 2012 im Rahmen eines Festaktes die neue Schleuse Bolzum für den Schiffsverkehr freigegeben. Mit dem Neubau wird die bestehende, über 80 Jahre alte und baufällige Schleuse ersetzt. Etwa 20 km östlich von Hannover zweigt der Stichkanal Hildesheim in südlicher Richtung vom Mittellandkanal ab. Mit der Schleuse Bolzum wird direkt nach der Abzweigung ein Höhenunterschied von rund 8 m zwischen der Scheitelhaltung des Mittellandkanals und dem sich anschließenden rund 14 km langen Stichkanal überwunden. Die zu geringen Abmessungen der Schleuse (85 m Nutzlänge und 12 m Kammerbreite) und die schlechte Bausubstanz machten einen Neubau notwendig. Die neue Schleuse hat eine Nutzlänge von 139 m und eine Kammerbreite von 12,50 m und ist somit zukünftig auch für Großmotorschiffe befahrbar. Die alte Schleuse wird außer Betrieb genommen und bleibt als technisches Denkmal erhalten. Die Bauzeit der neuen Schleuse betrug knapp 4 ½ Jahre. Die Baukosten belaufen sich auf 70 Mio. Euro.




Oktober 2012


Ramsauer: Neue Impulse für die Sportbootschifffahrt - Führerscheinregelungen für Sportboote liberalisiert


© maraphoto - Fotolia.com

Pressemitteilung des BMVBS vom 17.10.2012, Nummer 228/2012
Heute sind wichtige Änderungen bei den Führerschein-Regelungen in der Sportbootschifffahrt in Kraft getreten. Die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer erlassene Verordnung setzt einen Beschluss des Deutschen Bundestages von Anfang des Jahres um. Kern der Neuregelung ist die Anhebung der Führerscheinfreigrenze von bislang 3,68 kW (5 PS) auf 11,03 kW (15 PS) bei nichtgewerblicher Nutzung.
Ramsauer: „Der Wassertourismus erfreut sich zu Recht großer Beliebtheit in Deutschland und ist zudem ein wachsender Wirtschaftszweig. Wir wollen den Zugang zum Wassersport gerade auch für junge Menschen erleichtern. Deshalb wird zukünftig erst für Motorboote ab 15 PS ein Führerschein vorgeschrieben. Mit diesen Erleichterungen haben wir uns an unseren europäischen Nachbarn orientiert.“
Im Seebereich wird ein Mindestalter von 16 Jahren für Sportboote über 5 PS eingeführt; im Binnenbereich galt dieses bisher bereits. Zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzungen werden im Zuge der Neuregelung nicht eingeführt, da auf den Binnenwasserstraßen überwiegend bereits allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten. In einer Evaluation nach drei Jahren wird zu prüfen sein, ob es verstärkt zu Fällen von unverhältnismäßig hohen Geschwindigkeiten gekommen ist, die aus Sicherheitsgründen und zum Schutz von Gewässern, Flora und Fauna sowie der Uferbereiche einschränkende Maßnahmen erforderlich machen. Zum 1. Mai 2012 wurden bereits die Führerscheinprüfungen modernisiert, indem der Lernstoff auf Praxistauglichkeit und die praktischen Fähigkeiten auf dem Wasser fokussiert wurde (u.a Einführung eines Multiple-choice-Verfahrens). Die im Jahre 2000 zunächst probeweise eingeführte Charterbescheinigung, die Touristen nach einer gründlichen Einweisung das Fahren eines Bootes (auch über 15 PS) auf ausgewählten Binnengewässern ermöglicht, hat sich bewährt und bleibt bestehen.

Weitere Infos unter www.elwis.de
Weitere Infos unter www.bmvbs.de


Ein schöner Tag für die Weserinsel


Verkehrsfreigabe

Nach nur knapp 16-monatiger Bauzeit ist die Brücke 59 zwischen den Ortsteilen Etelsen und Hagen-Grinden fertig gestellt und die Weserinsel wieder ohne Umwege erreichbar. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, hat am 15.10.2012 zusammen mit dem Landrat des Landkreises Verden, Peter Bohlmann, dem Bürgermeister des Fleckens Langwedel, Andreas Brandt und der Präsidentin der Wasser -und Schifffahrtsdirektion Mitte, Ingelore Hering, die Brücke Nr. 59 über den unteren Schleusenkanal bei Langwedel mit einem Festakt für den Verkehr freigegeben. Zahlreiche Bürger und Bürgerinnen beider Ortschaften waren gekommen, um die Freigabe ihrer Brücke mitzufeiern.
Der Neubau wurde notwendig, da langfristig die ausreichende Tragfähigkeit der Brücke nicht mehr gewährleistet werden konnte.




September 2012


Eine neue Ära beginnt! - Lotsversetzsystem auf der Ems optimiert


Eine neue Ära beginnt! - Lotsversetzsystem auf der Ems optimiert

Nach fast 50 Jahren Dienstzeit ist am 21. September das Lotsenstationsschiff "Kapitän Bleeker" in Emden offiziell verabschiedet worden. Damit fällt gleichzeitig der Startschuss für das neue Lotsversetzsystem mit den modernen und schnelleren Versetzbooten sowie der neuen Lotsenstation auf Borkum. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, betonte: "Jetzt beginnt eine neue Ära". Klaus Frerichs, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest ergänzte: "Die bestens für die Nordsee ausgerüsteten neuen Boote und die neue Landstation bieten moderne Arbeitsplätze und gewährleisten einen sicheren, verlässlichen und wirtschaftlichen Lotsbetrieb".





August 2012


Ab die Post! - Zwei Leuchttürme gehen um die Welt


Ab die Post

Ab sofort schmücken der "Kleine Leuchtturm Borkum" sowie die Leuchttürme "Arkona" unzählige Briefe und Postkarten. Am 20. August hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, die beiden Sonderbriefmarken auf Borkum offiziell vorgestellt. Gastgeber der Veranstaltung waren die Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) Nordwest als Eigentümerin des Leuchtturmes und die Stadt Borkum. WSD-Präsident Klaus Frerichs hob die besondere Bedeutung der Leuchttürme für die Schifffahrt hervor. "An der Deutschen Küste gibt es rund 200 Leuchttürme. Trotz Radar- und Funkanlagen sowie modernster Navigationstechnik sind die Leuchttürme auch heute noch als visuelle Seezeichen unverzichtbar, um den Schiffen den richtigen und sicheren Weg zu weisen. Sie sind nicht nur touristischer Anziehungspunkt und Wahrzeichen der Küstenregionen, sondern ebenso Teil einer umfassenden Verkehrssicherung. Das macht sie so wertvoll."


Zunkunftsfähige Arbeitsbedingungen am Nord-Ostsee-Kanal


MdB Gero Storjohann, Dr. Hans-Heinrich Witte (WSV), MdB Dr. Johann Wadephul, PStS Enak Ferlemann (BMVBS), Verkehrsminister SH Reinhard Meyer, Hans-Adolf Bilzhause (GMSH)

Mit der Zusammenführung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau in einem neuen Gebäude, werde die herausragende Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals unterstrichen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann in Kiel-Holtenau. Gemeinsam mit dem Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, Reinhard Meyer und dem Präsidenten der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord, Dr. Hans-Heinrich Witte, wurde am 1. August das Richtfest gefeiert. Im November 2012 soll der Neubau fertig sein.







Juli 2012


Verkehrsfunk für die Schifffahrt auf Main, Main-Donau-Kanal und Donau
Einweihung der ersten Revierzentrale in Bayern an der denkmalgeschützten Gösselthalmühle am 08.07.2012


Revierzentrale

Die Revierzentrale gibt den Schiffsführern über Funk einen Überblick über besondere Vorkommnisse in ihrem Revier. Auf Eis, Hochwasser, Behinderungen und Gefahrenstellen kann die Schifffahrt durch frühzeitige Informationen besser reagieren. Im 2-monatigen Probebetrieb hat die Revierzentrale bereits am Main- Donau-Kanal mit 171 km und 16 Schleusen Meldungen an die Schifffahrt gesendet. Zur Einweihung wird dieser Bereich erweitert auf 451 km und 35 Schleusen Bis 2013 deckt die Revierzentrale einen Bereich von 708 km mit 51 Schleusen ab. Sie reicht dann von der Schleuse Krotzenburg am Main bis zur Schleuse Jochenstein an der Donau, österreichische Grenze. Wie bisher wird die Revierzentrale auch weiterhin die Wasserstände auf dem Main-Donau-Kanal steuern und Wasser aus dem regenreichen Donauraum in das wasserarme Regnitz-Main-Gebiet leiten.




Juni 2012


Die Zeichen für den JadeWeserPort sind gesetzt! - Offizieller Start für die neue Richtfeuerlinie und das neu verlegte Fahrwasser


Startschuss für die neue Richtfeuerlinie Jappensand

Ab sofort können Schiffe aus aller Welt die Häfen an der Jade auf neuem Kurs anlaufen. Am 6. Juni hat der CDU-Bundestagsabgeordnete für Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund Hans-Werner Kammer gemeinsam mit dem Präsidenten der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest Klaus Frerichs und dem Geschäftsführer der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft Axel Kluth den offiziellen Startschuss für die neue Richtfeuerlinie Jappensand und das neu verlegte Jadefahrwasser gegeben. Aus nautischer Sicht entstehen durch das neue Fahrwasser eine optimale Zufahrt zum JadeWeserPort sowie eine gute Möglichkeit zum Wenden der riesigen Containerschiffe, die in nächster Zeit den Hafen anlaufen werden. Im Zuge der Fahrwasserverlegung ist auch der Bau einer neuen Richtfeuerlinie nötig geworden. Zukünftig werden die beiden Türme des Richtfeuers Jappensand den Schiffen den richtigen Weg weisen. Damit setzt die WSV buchstäblich ein wichtiges Zeichen für die sichere Navigation der Schifffahrt auf der Jade.



HOI A Schiff !?!
Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung entert mit ihrem Ausstellungsbeitrag die Landesgartenschau.

Landesgartenschau Bamberg

Noch bis zum 07.Oktober 2012 findet in Bamberg auf der ehemaligen Industriebrache ERBA die Landesgartenschau statt. Lebendig, bunt und vielseitig werden verschiedene Ausstellungsbeiträge präsentiert. Und das bei einer von Wasser geprägten einzigartigen Kulisse.
Den Ausstellungsbeitrag der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes finden Sie daher auch direkt am Main-Donau-Kanal, neben einer neu angelegten Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme.
Der WSV wird so in den nächsten Monaten Gelegenheit gegeben, einer breiten Öffentlichkeit wichtige Aspekte ihrer Aufgaben darzulegen, um so Akzeptanz für die umweltfreundlichen Bundeswasserstraßen und deren Bedeutung als wichtiger Bestandteil eines intakten Verkehrsnetzes zu schaffen.



Mai 2012


Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin erhält in Fürstenwalde Auszeichnung von Arbeitsminister Günter Baaske

H. Weiß (Vizepräsident der WSD Ost), C. Hübner, (Leiter der Ausbildungswerkstatt), Arbeitsminister G. Baaske, K. Hampe, U. Kurth (beide WSA Berlin)

Die Ausbildungswerkstatt Fürstenwalde des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin hat heute vom brandenburgischen Arbeitsminister Günter Baaske eine Urkunde und eine Medaille erhalten. Anlass ist das 10-jährige Jubiläum des brandenburgischen Zukunftstages für Mädchen und Jungen, der in diesem Jahr am 26. April stattfand. An diesem Aktionstag beteiligt sich das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin bereits seit 2006.
Baaske betonte in seiner Rede: "Der Zukunftstag ist eine gute Gelegenheit, jungen Menschen eine Perspektive in Brandenburg aufzuzeigen. Eine gute Ausbildung ist die Voraussetzung dafür.".
In der Ausbildungswerkstatt werden die Ausbildungsberufe Mechatroniker und Industriemechaniker ausgebildet. Beim Zukunftstag können jedes Jahr bis zu 60 Schülerinnen und Schüler diese Berufe und die Arbeit des Wasser- und Schifffahrtsamtes hautnah kennen lernen. Die praktischen Vorführungen der Auszubildenden haben schon so manchen Jugendlichen animiert, sich bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes um ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz zu bewerben.


April 2012


300 Mio. Euro für die dritte große Schleuse in Brunsbüttel - Erster Spatenstich mit Bundesminister Ramsauer

Dr. Hans- Heinrich Witte (Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord), Dr. Peter Ramsauer (Bundesverkehrsminister), Jost de Jager (Verkehrsminister des Landes Schleswig-Holstein), Gesa Völkl (Amtsleiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel)

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat am 17. April gemeinsam mit dem Verkehrsminister des Landes Schleswig-Holstein, Jost de Jager, und dem Präsidenten der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord, Dr. Hans-Heinrich Witte, den ersten Spatenstich für den Neubau den dritten großen Schleuse bzw. der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel gesetzt. Mit dem offiziellen Startschuss unterstrich Minister Ramsauer die enorme Bedeutung der meist befahrenen künstlichen Seeschifffahrtsstraße der Welt. Nach Fertigstellung der dritten großen Schleuse können die beiden vorhandenen, fast 100 Jahre alten großen Schleusen nachhaltig saniert werden, ohne dass die Schifffahrt im Kanal erheblich beeinträchtigt wird. Für den Neubau der fünften Kammer ist mit einer fünfjährigen Bauzeit zu rechnen.





März 2012


PEGELONLINE gewinnt den 1. Preis beim Wettbewerb "Apps für Deutschland"

Preisverleihung auf der CEBIT Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat auf der CeBIT die Gewinner des Wettbewerbs "Apps für Deutschland" gekürt. Gewinner in der Kategorie "Daten" ist der Internet-Dienst "PEGELONLINE" der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Der Dienst wird vom IT-Dienstleistungszentrum des BMVBS in Ilmenau technisch betreut. Die WSV stellt mit "PEGELONLINE" kostenlos, schnell und aktuell Daten über 500 Pegel an Bundeswasserstraßen zur Verfügung. Länder, Kommunen, Katastrophenstäbe, Polizei, THW, Schifffahrtsunternehmen, Lotsen, Medien und viele andere klicken den Dienst täglich bis zu 400.000 mal an, bei Hochwasser sind es bis zu drei Millionen Klicks pro Tag.
PEGELONLINE (www.pegelonline.wsv.de) ist eine Internet-Anwendung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) zur Veröffentlichung aktueller Daten (Binnen- und Küstenpegel der Wasserstraßen des Bundes)
PEGELONLINE bietet acht verschiedene Webservices. Die Daten können so in andere Anwendungen/Internetseiten eingebunden werden. (www.pegelonline.wsv.de/webservice/ueberblick) Es gibt bereits fünf freie Apps für Smartphones, die PEGELONLINE-Daten nutzen. Diese Apps wurden von Externen selbstständig entwickelt und nutzen die freien Datendienste von PEGELOINLINE.
PEGELONLINE bietet hohe Aktualität der Daten (Küstendaten: 5-20 Minuten; Binnendaten: je nach Abrufzyklen ein bis sechs Stunden) und viele Webservices, die besonders für externe Entwickler und Webseitenbetreiber leichten Zugang zu den Daten verschaffen.


Februar 2012


Dipl.-Ingenieurinnen / Dipl.-Ingenieure / Master of Science als Referendarinnen/Referendare in den Vorbereitungsdienst

Logo WSV Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mit den Wasser- und Schifffahrtsdirektionen in Kiel, Aurich, Hannover, Münster, Mainz, Würzburg und Magdeburg – zuständig für Bau, Unterhaltung und Betrieb der Bundeswasserstraßen im Küsten- und Binnenbereich – stellt zum 01. Oktober 2012 Dipl.-Ingenieurinnen / Dipl.-Ingenieure / Master of Science
als Referendarinnen/Referendare in den Vorbereitungsdienst
Fachrichtungen: · Bauingenieurwesen: Vertiefung Wasserbau, Grundbau oder konstruktiver Ingenieurbau; · Maschinenbau, Nachrichten- oder Elektrotechnik, ein.






Januar 2012


Unsere Mehrzweckschiffe

SUBS Arkona im Eigenschutz

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes unterhält die weltweit modernste Flotte an Mehrzweckschiffen.
Zum Schutz der deutschen Küste und im Falle einer Havarie in Nord- und Ostsee halten wir rund um die Uhr vier eigene Mehrzweckschiffe mit hochqualifizierten Experten vor. Zusätzlich haben wir vier Notschlepper gechartert und zwei sog. Boardingteams. Im Ernstfall sind diese Schiffe innerhalb von zwei Stunden am Einsatzort. Bei komplexen Schadenslagen liegt die Einsatzleitung beim Havariekommando in Cuxhaven.
In unserem Kurzfilmen geben wir Ihnen einen Einblick in die vielfältige Arbeit der Besatzung eines Mehrzweckschiffes und zeigen Ihnen am Beispiel der "Arkona" die speziellen Aufgaben im Notfall.

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sowie eine Auswahl von verschiedenen